1992-2000

 

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  Wie auf der vorherigen Seite schon beschrieben, begann die Abteilung 1992 einen Neuanfang. 8 Jugendliche nahmen anfangs am Training teil. Nachdem sich zusätzlich zu Uwe Burkard mit der Zeit weitere Jugendtrainer fanden, stieg die Zahl der Jugendlichen bis zum Jahr 1999 auf über 100 Aktive. Erfolge blieben nicht aus. Mehrfach konnten sich Frankenberger Teams für die Hessischen Meisterschaften und das Landesfinale "Jugend trainiert für Olympia" qualifizieren. 1999 hatten sie dort auch ihren vorläufigen Höhepunkt: die Jungen des Edertalgymnasiums wurden Sieger im Landesfinale und freuten sich über einen hervorragenden elften Platz beim Bundesfinale in Berlin. 

Bundesfinale JtfO in Berlin: 11. Platz

Zwischenzeitlich pendelte sich die Anzahl der aktiven Jugendlichen bei knapp 60 ein. Durch Martin Krüger, der unterstützt von Nils Klein und Andreas Burkard seit Oktober 2000 eine neue Trainingsgruppe der E- und D-Jugendlichen aufgebaut hat, ist die Zahl wieder enorm - um fast 40 Mädchen und Jungen - gestiegen. Und obwohl die Gruppe erst angefangen hat, kann Martin schon die ersten überraschenden Erfolge verbuchen. So konnten sich die D-Jungen auf Anhieb für die Hessischen Meisterschaften qualifizieren und einige renommierte hessische Jugendvereine hinter sich lassen.

Relativ früh wurde man in Frankenberg auf Beachvolleyball aufmerksam. Im Jahre 1994 stand man erstmals im Sand. Der 1. Eder-Beach- Cup fand damals noch in  Herzhausen statt. Erst seit 1996, als die Anlage im  Eder- berglandbad Frankenberg fertiggestellt wurde, konnte man die Aktivitäten in heimische Gefilde verlagern. Dies war auch der Startschuß für ein neues Trainingskonzept. Um vor allem den Jugendlichen einen neuen Anreiz bieten zu können, wurde das Training im Sommer komplett ins Freie verlagert.

Nachwuchstraining       

Schon in der ersten Saison konnten die Frankenberger Beacher mit tollen Erfolgen auf sich aufmerksam machen. Bei den erstmals 1996 ausgerichteten Hessischen Beachmeisterschaften heimsten die Frankenberger gleich vier Hessentitel (jeweils B- + C-Jugend Mädchen und Jungen) ein. 
In den Folgejahren waren die Franken- berger Jugendlichen regelmäßig auf Süddeutschen- und Deutschen Meisterschaften vertreten. Das kleine Städtchen im Norden Hessens entwickelte sich relativ rasch zur Hochburg im hessischen Jugendbeachvolleyball.

So kommt es nicht von ungefähr, daß seit Einrichten eines Beach-Hessenkaders mehrere Jugendliche des TSV Frankenberg in die Auswahlmannschaften berufen wurden. Bei den Mädchen waren dies bisher Ilonka Herguth, Sonja Langendörfer, Kerstin Rohleder, Janine Tögel und Martina Rensing; bei den Jungen Henning Seeschaaf, Christoph Seufert. Roman Richtarik, Viktor Münch, Reinhold Riffel, Andreas Burkard, Matthias Hajek, Jan Klein und Oliver Kornemann.

Hessenkader 1999

Sogar mit "Mister Volleyball" Burkhard Sude persönlich - hier mit seinem Partner Holger Werner - durften die Frankenberger Beacher auf dem Korbacher Hessentag 1998 ihre Kräfte messen. So kommt es nicht von ungefähr, daß weitere Erfolge nicht ausblieben.

Burkhard und Holger in Korbach

Hervorzuheben ist dabei sicherlich Henning Seeschaaf

Henning Seeschaaf

Ihm gelang es, sich in allen drei Altersklassen den Titel eines Hessenmeisters zu sichern. 1996 wurde in der C-Jugend noch zu viert gespielt, 1998 mit seinem Partner Christoph Seufert in der B-Jugend sowie 2000 mit Roman Richtarik in der A-Jugend. Mit Roman erreichte er dann bei den Deutschen Meisterschaften in München einen hervorragenden 9-ten Platz.

Ein weiteres Top-Team, daß seine ganze Zukunft noch vor sich hat, sind die beiden A-Jugendlichen Andreas Burkard und Matthias Hajek. Ihren ersten Meistertitel feierten sie 1999, als sie in der C-Jugend souveräne Hessenmeister wurden. Darüber hinaus konnten sie sich mit einem 7-ten Platz bei den Süddeutschen Meisterschaften der B-Jugend sogar für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Noch besser ihr Ergebnis 2000:
3. Platz bei den Süddeutschen und zweite Qualifikation für die DM. Im Jahr 2001 holten sie sich auch in der B-Jugend den Titel des Hessenmeisters und schafften damit zum dritten und letzten Mal die Qualifikation für die DM der B-Jugend. Dort gelang ihnen mit einem Sieg über das Juniorennationalteam Kronseder/Karl und einem 13. Platz unter den besten 32 deutschen Teams ein Riesenerfolg.

Aber auch unsere Mädchen sorgten schon mehrfach für Furore. Allen voran Ilo und Sonja, die sich drei Jahre hinter- einander für die Süd-DM qualifizieren konnten.

Süd-DM 98 in München

Ihre größten Erfolge dabei waren die Plätze 7 und 9 bei der B-Jugend.

Ebenfalls auf sich aufmerksam machte 1999 das Team Kerstin und Janine.

b janine 1.jpg (75827 Byte)

Sie wurden Dritter bei der B-Jugend in Hessen, bei den Süd-DM 7-ter und qualifizierten sich ebenfalls für die Deutschen Meisterschaften.

Janine konnte ihre Leistung in den Jahren 2001 und 2002 noch steigern. Als "Auswahlteam" des hessischen Volleyball Verbandes wurde sie zusammen mit ihrer Partnerin Kathinka Rinke (SSC Vellmar, 2. Bundedsliga) souverän Hessenmeister der B- und der A-Jugend. Sie schafften damit in beide Altersklassen die direkte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Bisher nahmen damit 13 verschiedene Frankenberger Mädchen- und Jungenteams an den Süddeutschen Meisterschaften der A-und B-Jugend teil, sechs verschiedene Teams qualifizierten sich sogar für die Deutschen Meisterschaften.
Henning und Andi wurden beim Beachline-Festival 2000 in Riccione/Italien zum besten Jungenteam gekürt, während Kerstin und Janine im Kreise z.B. der späteren Deutschen Meister und EM-Vierten Kathrin Holtwick und Judith Geukes immerhin noch mit einem besonderen Ehrenpreis ausgezeichnet wurden.

Obwohl uns die "überalterten" A-Jugendlichen Ilonka, Sonja, Kerstin, Johanna, Henning, Christoph, Viktor und Reinhold nun nicht mehr im Jugendbereich zur Verfügung stehen, werden die Frankenberger Beacher auch in den nächsten Jahren hoffentlich wieder einige heiße Eisen im Feuer haben. Weiterer hoffnungsvoller Nachwuchs zeichnet sich ab - auch wenn viele Vereine mittlerweile den Vorsprung der Frankenberger aufgeholt haben. So wird es zwar weit schwieriger, die bisherigen Erfolge zu wiederholen, dafür aber auch anspruchsvoller, interessanter und spannender.  Und genau davon lebt die Sportart ja.

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